Toxische Scham und Perfektionismus

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Was gehört zu einem gesunden Schamgefühl?

Scham ist ein Gefühl der Limitierung und Begrenzung. Da es für alle Menschen als mehr oder weniger gleich unangenehm empfunden wird, tun wir Vieles, um es zu meiden. Deshalb ist es in einem gesunden Kontext eine Art Alarm-Empfindung. Taucht Scham auf; bzw. bewegt man sich in der Nähe dieses Gefühls, wird man präsent; wach, überprüft die Situation und nimmt sich meist etwas zurück, um in sicherer Distanz in der Beobachtung zu bleiben. Scham zeigt an, dass man sich in einer psychisch bedenklichen Situation befinden könnte. Und sie verhindert, dass wir uns ausliefern und verbietet uns z.B. nackt über die Straße zu rennen.

Taucht also dieses Gefühl auf, kann man etwas verändern, in „Deckung“ bleiben oder die Situation verlassen.

Ein gesundes Schamgefühl fußt auf der Wahrnehmung gesunder Grenzen: wir spüren, wo wir unsere Begrenzungen und auch Begrenztheiten haben. Wir wissen ungefähr, was wir können und was wir nicht können. Genauso, was wir wissen und wo unser Wissen aufhört. Das verhindert gefährliche Selbstüber- und -unterschätzung.

Wir spüren, wenn wir Rat brauchen; wann wir um Hilfe fragen müssen, wann wir einen Lehrer brauchen und wann wir uns etwas erklären lassen müssen. Wir kennen unsere Begrenzungen (manche nennen das Schwächen) und können, davon ausgehend, etwas daran ändern, wenn wir das wollen.

Ein gesundes Schamgefühl sagt uns, wo wir anfangen und wo wir aufhören. Es ist Teil unseres Orientierunssystems und macht Aussagen darüber, ob es ein Missverhältnis gibt zwischen unseren persönlichen Voraussetzungen und der Situation, in der wird uns gerade befinden.

Es sorgt zB. dafür, dass wir uns in einer Gesellschaft von Menschen, die wir noch nicht oder wenig kennen, zunächst etwas zurücknehmen. So können wir uns orientieren; wir bleiben ein bisschen in Deckung bis wir uns sicher fühlen und wissen, wie weit wir uns sicht- und wahrnehmbar machen, ohne uns auszuliefern und somit in Gefahr zu geraten.

Ein gesundes Schamgefühl bietet uns also einen sicheren Schutzraum, von dem aus wir Orientierung und Halt finden. Es schützt so vor Selbstüberschätzung, Selbstunterschätzung, Überforderung und Waghalsigkeit.

Es ermöglicht uns folglich, eine gesunde Selbsteinschätzung, im Verhältnis zu der Situation in der wir sind, zu treffen.

Was ist nun toxische Scham?

Bei der toxischen Scham sind genau diese Orientierungsmarker verrutscht oder gar nicht mehr vorhanden.

Sie entsteht durch jede Du-bist-nicht-richtig-Botschaft; vor allem in sehr jungem Alter.

Kinder, die wenig oder gar nicht geliebt wurden, die instrumentalisiert und emotional oder körperlich missbraucht wurden, die vernachlässigt oder überbehütet wurden, haben genau diese Botschaft bekommen.

Wer sich in frühen Jahren nicht geliebt fühlte oder schlichtweg nicht geliebt wurde, der wird seine gesunden Grenzen und Begrenzungen kaum kennengelernt haben. Auch nicht seine wirklichen Bedürfnisse und Wünsche.

Denn Eltern, die nicht lieben können, die nicht fühlen können oder, die sich selbst hassen; narzisstische Müttern und Eltern, die selber voll mit unverarbeiteter toxischer Scham und Schuldgefühlen sind; die suchtkrank sind und ihren Lebensschmerz auf ihre Kinder übertragen, oder selbst bedürftiger sind, als ihre Kinder, haben weder einen Bezug zu ihren eignen Grenzen und wirklichen Bedürfnissen, noch können sie die Umrisse ihrer Kinder erkennen.

Sie können ihre Kinder in ihrer Individualität und ihren natürlichen Rechten nicht wahrnehmen. Das wiederum führt dazu, dass Kinder solcher Eltern sich selbst nicht richtig wahrnehmen können. Auch nicht ihre Grenzen und Bedürfnisse.

Zudem kommt meist eine konstante Notwendigkeit, die Launen und Verfassungen der Eltern wahrnehmen und berücksichtigen zu müssen. Auch diese Art von Daueranspannung verhindert das Wahrnehmen und Einjustieren der eigenen Grenzen.

Fehlt nun das Spüren der eigenen Grenzen und Begrenztheiten, ist also ein gesundes Schamgefühl, das Halt und Orientierung gibt, außer Kraft gesetzt.

Das gesunde Schamgefühl fehlt; somit ist toxische Scham paradoxerweise eine Form von Schamlosigkeit.

Das Fehlen eines gesunden Schamgefühls löst ein ständiges Gefühl der unterschwelligen Orientierungslosigkeit aus, die wiederum Angst produziert – gegen die man zunächst viele Jahre ankämpft, ohne zu wissen, dass es die fehlenden Orientierungsmarker sind, die das ständige unterschwellige Unwohlsein hervorrufen.

Auf diese Weise läuft das alte Programm weiter: „Ich weiß nicht wer ich bin, aber ich muss alles richtig machen, darf niemanden behelligen und muss dafür sorgen, dass alle mit mir zufrieden sind.“

Und das Programm ist nie satt oder wirklich erfüllbar. Genauso wenig, wie die bedürftigen Eltern. Zurück bleibt in vielen Lebenssituationen das ungute Gefühl, nicht genug gewesen zu sein, nicht genug getan zu haben, nicht zu wissen, ob man etwas falsch gemacht hat.

Wenn die Wahrnehmung des inneren Orientierungssystems fehlt – Grenzen, Begrenzungen und Bedürfnisse – dann wird man auch von außen nicht richtig wahrgenommen und befindet sich im konstanten zwischenmenschlichen Blindflug. Man weiß nie, „wo man dran ist“ und fühlt sich schon schuldig und beschämt, wenn irgendjemand im Wahrnehmungsradius schlechtgelaunt oder verärgert ist. Menschen mit viel Schuldgefühlen und toxischer Scham denken dann sofort, dass sie was falsch gemacht haben und an der jeder Verärgerung ihres Umfeldes schuld sind.

Das produziert einen konstanten Strom an Druck und Scham: die Menschen, denen aufgrund von seelischem und körperlichen Missbrauch der Bezug zum inneren Orientierungssystem fehlt, schämen sich sehr oft und sehr leicht.

Oder aber sie fühlen auch das nicht und übertragen es gleich ungebremst auf andere. Davon ein anderes Mal mehr.

Fehlende Wahrnehmung der eigenen Grenzen produziert toxische Scham; ein gesundes Schamgefühl hingegen verhindert, sich zu schämen.

Ausgelöst wird die toxische Scham am laufenden Meter durch Alltagssituationen.

Kleinste Abweichungen von der Norm, Fehlermachen, Nicht-der-Beste-sein, zuviel gesehen werden, übersehen werden, Kritik, Zurückweisung können ihnen extrem peinlich sein.

Gerne werden diese Menschen von anderen, die ihre toxische Scham tiefer verdrängt haben, per Projektion auch noch vorsätzlich beschämt.

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Was hat diese Menschen geprägt, die unter toxischer Scham leiden?

Kinder, die emotional vernachlässigt und missbraucht wurden und ständig Rücksicht auf die Befindlichkeiten der Eltern nehmen mussten, lernen, dass sie allein sind.

Sie lernen auch, dass sie alles allein können müssen.

Sie werden nicht genügend von der Familie beschützt, und müssen das deshalb selber tun. Sie lernen früh, dass sie sich auf niemanden wirklich verlassen können; dass sie alles müssen und nichts dürfen.

Sie sind emotional und manchmal auch in jeder anderen erdenklichen Hinsicht auf sich alleine gestellt; in einem Alter, in dem sie sich noch voll und ganz auf ihre Eltern hätten verlassen können müssen.

Wer viel zu früh alles können musste, kann sich ein gesundes Schamempfinden, das ihm seine Begrenzungen zeigt, nicht leisten. Es darf schlichtweg keine Begrenzungen geben, denn man muss ja alles können – oder mindestens meinen, man könnte alles.

Man entwickelt in dieser Not eine Omnipotenz: „ich kann alles, ich weiss alles und: ich mache keine Fehler.“

Fehler-machen ist mitunter so angstbesetzt, dass die bloße Vorstellung von „Falschmachen“ Angst oder Zorn hervorruft.

Zu stark ist ist die Verschaltung im Überlebenssystem, das auf der Existenzangst eines ehemals kleinen Menschen fußt.

Die Entstehung der toxischen Scham ist noch etwas komplexer, als hier dargestellt. Der Komplexität werde ich versuchen in einer längeren Arbeit gerecht zu werden.

Perfektionismus

Nicht nur vermeintliche Fehler oder Unvermögen werden versteckt, sondern auch die toxische Scham selbst. Vor uns selbst und vor anderen.

Sie türmt jedoch sich haushoch auf: selbst sich zu schämen ist schambesetzt und darf nicht sein. Also schämt man sich fürs Schämen, dafür, dass es jemand merken könnte, dafür dass man immer noch nicht alles so richtig macht, dass man sich nicht mehr schämen muss undsoweiterundsofort.

Wer unter toxischer Scham leidet, wird also vieles tun, um diese nicht fühlen zu müssen. Unter größtem Aufwand wird alles getan, um die Omnipotenz – die als Rettung empfundene Fehlerfreiheit; das perfekte Funktionieren – aufrecht zu erhalten.

Denn jeder Verstoß; jede Infragestellung der Fehlerfreiheit kann die Berührung mit dem unerträglichen Gefühl der toxischen Scham zur Folge haben.

Mit der Abwehr dieses vernichtenden Schamgefühls ist man dann auch auf die eine oder andere Weise ständig beschäftigt; in allen großen und noch so kleinen Entscheidungen spielt das Ausweichen vor diesem Gefühl eine Rolle.

Fehlermachen wird als so bedrohlich empfunden, dass diese Menschen später einen Perfektionismus ausbilden, der bei allen gefühlten Verstößen gegen die unbewusste Verpflichtung, alles richtig machen zu müssen, starke Angst und Schuldgefühle auslöst.

Perfektionismus fußt auf toxischer Scham und damit auf Schamlosigkeit. Er fußt auf der Kontaktlosigkeit zu den eigenen Grenzen, Begrenzungen, zu den Fehlern, die man gemacht hat und zu den Bedürfnissen und Wünschen, die man hat. Er fußt auf der Omnipotenz, die aus der Not entsteht, dass man zu früh alles allein können musste und sich langsames, altersgerechtes Lernen von Lebenskompetenzen nicht leisten konnte.

Das Vernichtende an toxischer Scham und Perfektionismus

Schon kleine Fehler werden im Erwachsenenalter mit existentieller Angst beantwortet – sogenannte Fehler, die im Kindesalter schon den Unterschied zwischen Zuwendung oder Liebesentzug; zwischen Verschont werden und emotionaler/körperlicher Grausamkeit ausmachten.

Die immer wiederkehrenden psychischen Schocks, die Kinder erleiden, wenn sie narzisstische Eltern in deren ambivalenten und absurden Forderungen nicht haben bedienen können, führen mitunter zu lebenslanger Angst vor „was Falschmachen“ und zu einem Dauer-Alarmzustand. Und damit zu Dauerstress.

Der Stress und die existentielle Angst sitzen meist im Unbewussten. Infolge sind die Reaktionen auf gefühlte Fehler für lange Zeit: Verletztheit, Aggression, Verteidigung, Leistungsdruck, Rechtfertigen, Strammstehen, Anpassen – Haltungen, mit denen wir unsere kindliche, existentielle Angst vor „Fehlermachen“ vor uns selbst und der Welt verstecken.

Diese Menschen können Kritik oft schwer vertragen. Kritik heißt für sie nicht: „Du lernst ja noch; ohne Fehler zu machen kannst du nicht gut werden. Jetzt wird etwas sichtbar, was verbesserungswürdig ist; wir sprechen darüber und danach kannst du wieder mehr.“

Kritik heißt für einen Menschen mit tiefsitzenden Schuld- und Schamgefühlen: „Du hast alles falsch gemacht und jetzt hast du nicht nur deine Sicherheit verspielt, sondern auch deine Daseinsberechtigung verwirkt. Du bist falsch.“

Das wiederbelebt die existenzielle Angst eines kleinen Menschen, der oder die sich ständig ducken musste, um bei den Eltern nicht wieder alles abzukriegen.

Das innere Sicherheitssystem funkt erst „Alles in Ordnung“ wenn man alles so erledigt hat, dass man über jede Kritik erhaben ist. Und das ist fast nicht zu schaffen. Hat man es dennoch geschafft und ist den eigenen hohen Anforderungen gerecht geworden, hält die Zufriedenheit nur kurz an.

Der Turm wackelt; schnell gibt es wieder innere Kritik, zu groß sind die Flächen, auf denen man etwas falsch machen könnte.

Toxische Scham produziert also Perfektionismus und damit konstanten Leistungsdruck.

Auf meinem YouTube Kanal findest du viele weiterführende Videos zu den Themen Toxische Beziehung, Geliebte sein und Hochsensibilität.

Toxische Scham als Lebenshemmung

Während ein gesundes Schamgefühl eine Art Sicherheitsmodul im inneren Orientierungssystem darstellt, und somit beim Leben und Reifen hilft, macht toxische Scham genau das Gegenteil.

Toxische Scham ist ein so vernichtendes Gefühl der Limitierung, Selbstverleugnung und Selbstnegierung, dass man ständig damit beschäftigt ist, es abzuwehren. Dazu macht man lieber nur, was sich sicher anfühlt und Anfällen von toxischem Schämen so weit, wie möglich ausschließt.

Risiken, die man eingeht, wenn man seinen Träumen nachjagt, bergen zu sehr die Gefahr, dass man Fehler macht und scheitert.

Lieber wird man unzufriedener Bankangestellter, als das Risiko einzugehen, mit einer Selbständigkeit entweder zu „scheitern“ oder aber von allen gesehen zu werden, weil man richtig gut geworden ist.

Denn: wer sich schämt, versteckt sich. Wie soll man sich damit irgendwo behaupten oder gar zu voller Größe aufrichten, so dass man gesehen und gehört wird?

Wer sich unterschwellig dauerschämt wird starke unterschwellige Schutzmechanismen haben, die es verbieten, mit avangardistischer Kunst aufzufallen. Oder mit einem Buch, für das man kritisiert werden könnte. Oft ist dann von Selbstsabotage die Rede, wenn nichts klappt. Dabei versucht das innere Survivalsystem alles, um zu verhindern, dass man öffentliche Fehler macht, dass man angeschaut, geprüft und verantwortlich gemacht wird. Ein Mensch voller toxischer Scham wird das nicht aushalten können. Zu sehr ist er darauf trainiert, das ständig pochende Gefühl der Scham abzuwehren.

So machen Menschen, die unter toxischer Scham leiden, oft Jobs, in denen sie nicht glücklich sind, weil sie eigentlich etwas anderes viel besser könnten. Aber richtig gut zu werden in dem, was man wirklich will, erfordert das Wahrnehmen von Grenzen, Wünschen und Begrenztheiten. Wie soll ich wissen, wo ich noch lernen muss, wenn ich zum einen keine Fehler machen darf und somit nicht sehen kann, was ich verbessern muss? Wie soll ich richtig gut werden, wenn meine Omnipotenz von morgens bis abends funkt: “du brauchst nichts und niemanden; kannst alles alleine!“ Wie soll ich überhaupt rauskriegen, in aller Genauigkeit auf mich selbst abgestimmt was ich wirklich will, wie und wo ich leben will, wenn ich nur schemenhaft an meine wirklichen Wünsche und Bedürfnisse herankomme? Wie soll ich die Begrenzungen meiner Spielräume überwinden, wenn ich sie nicht mal wahrnehmen kann und darf? Wie soll ich überhaupt irgendetwas hinkriegen, wenn ich nichts falsch machen darf?

Es gibt kein falsch – wären wir nicht unzählige Male hingeflogen, hätte keiner von uns Laufen gelernt. Das Balancegefühl entwickelt sich durch „Falschmachen“.

So ist das mit allem. Wir müssen viel „falsch“ machen um zu verstehen, wie es richtig geht. In dem Sinne gibt es Fehler nicht mal.

Aber alles, was nicht von vorne herein perfekt aussieht, ist in dem Leben eines Menschen mit toxischer Scham so angstbesetzt, dass man sich in die Welten von Versuchen, Probieren, Hinschmeißen, Neumachen, Scheitern, Besserwerden, langsam Entwickeln, an Fehlern lernen, nicht hineinwagt.

Wer sich zu voller Größe aufrichten will, muss erst seine toxische Scham ausreifen.

Toxische Scham negiert einen Menschen in seiner natürlichen Seinsweise und in seinen Fähigkeiten. Sie entzieht alle Rechte und zwingt zum inneren Untertauchen. Diese Menschen leiden oft ein Leben lang darunter, dass sie sich nicht wahrgenommen fühlen. Sie fühlen sich entrechtet, und in ihren Leistungen, die alleine schon aufgrund des Perfektionismus oft überdurchschnittlich sind, noch nicht mal anerkannt. Nicht selten müssen sie tatenlos dabei zuschauen, wie Menschen, deren Leistungen bei Weitem nicht an ihre eigenen herankommen, beruflich an ihnen vorbeiziehen. Man nennt sie im englischen Sprachraum auch Underachiever – Menschen, die ständig unter ihren Möglichkeiten bleiben.

Sie bemühen sich und bemühen sich und bleiben unzählige Male mit dem Gefühl zurück, dass sie nicht weiterkommen. Oft gelingt es ihnen kaum, trotz ausreichender Fähigkeiten, Motivation und Einsatz, beruflich erfolgreich zu werden. Ihre Bemühungen versanden in gefühlter Bedeutungslosigkeit; sie werden nicht wahrgenommen und infolge auch nicht ausreichend ge- und befördert.

Es gibt Reifung und Heilung. Jeder, der das wirklich will, kann das auch.

Sich diesem Gefühl zu stellen ist weit weniger schlimm, als es ständig kontrollieren zu müssen.

Aber der erste Schritt ist, wie immer: ich muss mir selbst die Wahrheit sagen. Hier heißt das: sich selbst in diesem Gefühl wahrnehmen, beobachten, wo und wie oft es eine Rolle spielt und feststellen, dass es da ist.

Denn: es kann sich nur verändern, was wir sehen.

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Tanja Grundmann

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7 Antworten

  1. Zitat: „Menschen mit viel Schuldgefühlen und toxischer Scham denken dann sofort, dass sie was falsch gemacht haben und an der jeder Verärgerung ihres Umfeldes  schuld sind.
    Das produziert einen konstanten Strom an Druck und Scham: die Menschen, denen aufgrund von seelischem und körperlichen Missbrauch der Bezug zum inneren Orientierungssystem fehlt, schämen sich sehr oft und sehr leicht.
    Oder aber sie fühlen auch das nicht und übertragen es gleich ungebremst auf andere. Davon ein anderes Mal mehr.“

    Haben Sie dazu schon eine weitere Publikation? Dieses Thema interessiert mich wirklich sehr.
    Viele Grüße
    Martin

  2. Der verunsichernde Umgang der unmittelbaren Bezugspersonen (Vater und/ oder Mutter) gegenüber dem Kind wird in Ihrem Artikel als Ursache für toxische Scham genannt. Kann stattdessen auch der seelische Missbrauch des Kindes durch eine Aufsichtsperson wie z. B. die Betreuerin im Kindergarten oder später der Lehrer in der Schule einen Menschen auf zukünftige toxische Scham programmieren?

  3. Vielen Dank für diese wunderbare Erklärung! Ich habe mich so sehr wieder erkannt und verstehe nun Vieles über meine Verhaltensweisen… Danke ❤

  4. Liebe Frau Grundmann,
    Ich lese noch tiefer Homepage und möchte Ihnen deshalb noch eine weitere Anfrage senden.
    Auch das Thema toxische Scham ist sehr sehr wichtig für mich, denn es ist etwas, das mir als Tochter extrem narzisstischer Eltern erst kürzlich auf meinem Heilungsweg begegnet ist. Ihre Ausführungen treffen genau meine eigenen Empfindungen, denn das was Sie beschreiben habe ich alles als Kind so erlebt mit den ebenfalls von Ihnen beschriebenen Folgen für mich als heute Erwachsene Frau.
    Zum Thema toxische Scham war es mir bisher noch kaum möglich, Angebote zur Heilungsunterstützung zu finden.
    Ich würde mich daher auch hierbei sehr über Ihre Unterstützung freuen.
    Herzliche Grüße
    Paula

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Seit 28 Jahren berate ich Menschen in allen Beziehungsfragen. Ich helfe in großen und kleinen Lebenskrisen und habe manchen durch die dunkle Nacht der Seele begleitet. Einen Themenschwerpunkt in meinen Beratungen stellen die toxischen Beziehungen dar: mit einer von mir entwickelten Vorgehensweise habe ich vielen Menschen helfen können, in ihre eigene Kraft zurückzufinden und eine toxische Beziehung verlassen zu können.
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