Meditation heilt

Wenn Du dein Leben verändern willst, musst Du genauer hinschauen.

Meditation lehrt Dich wie.

Was ist Meditation?

Meditation ist alles, was Du bewusst tust. Alles, was Du mit Achtsamkeit tust, ent-automatisiert sich und lehrt Dich mehr und mehr wahrzunehmen, was in diesem Moment Inhalt Deines Bewusstseinsfeldes ist.

Meditation ist das Verweilen in dem Zustand des Beobachtens. Das kannst Du während einer Geh-meditation tun, Du kannst aber auch achtsam und aufmerksam Deine Wohnung reinigen oder das Essen zubereiten.

Es gibt viele Arten der Meditation, hier soll aber zunächst die Rede von der Sitz-Meditation sein.

Auch in den Meditationen, bei denen man sitzt – aufrecht aber bequem – geht es um das Beobachten. Es gibt in uns eine Instanz, die schaut. Ohne zu kommentieren, zu plappern, zu fühlen oder zu urteilen. Es ist schwer sie zu beschreiben, denn sie bewegt sich ausserhalb der Sprachlichkeit. In dem Beitrag zur Achtsamkeit ist es so beschrieben: Als Du mit 12 Jahren in den Spiegel geschaut hast, hat ein Teil von Dir einen jungen Menschen gesehen. Als Du zwanzig Jahre später in den Spiegel geschaut hast, hat die gleiche Instanz einem Erwachsenen in das Gesicht geschaut. Das, was gleichbleibend ist, ist die beobachtende Instanz, der innere „Beobachter“.

In der Meditation schliesst Du die Augen. Du kannst mit einem Mantra meditieren, ein Sanskritwort zum Beispiel, dessen Bedeutung Du nicht kennst, oder das Mantra „Ich bin“ – „I am“. Wenn Du mit geschlossenen Augen sitzt, wirst Du feststellen, dass Du nachdenkst, oder dass eine zusammenhangslose Gedankenfolge auftaucht. Du wirst merken, dass die Gedanken wirrer und drängender Deine Aufmerksamkeit fordern, je emotionaler du bist. Und je ruhiger Deine Emotionalität, desto ruhiger Deine Gedanken. Du wirst merken, dass Du oft mit dem Gedankenstrom mitgehst; dass Du mit der Geschichte, die Deine Gedanken erzählen,  identifiziert bist.

Wenn Du mit einem Mantra meditierst, wird es dich immer wieder aus der Identifikation „herausholen“ und Dir ermöglichen, fast wie von aussen auf das Denken und Fühlen zu schauen. Du wirst eine Weile schauen, wie Du denkst; dann wirst Du wieder von dem Gedankenstrom mitgetragen. Meditation ist entgegen mancher Meinung keine Konzentrationsübung, sondern das Gegenteil: das Bewusstsein und die Aufmerksamkeit fokussieren sich nicht auf etwas, sondern dehnen sich aus und werden zu dem Raum in dem Du geschiehst.

Man meditiert regelmäßig. Täglich, am besten zwei Mal; morgens und am frühen Abend ca. 20 Minuten.

Auf meinem YouTube Kanal findest du viele weiterführende Videos zu den Themen Toxische Beziehung, Geliebte sein und Hochsensibilität.

Meditation heilt

Diese Art der Innenschau hat Folgen:

  • Du trittst aus der automatisierten und unbewussten Identifikation mit Deinen Gedanken heraus. Auch die kurzen Momente, in denen das passiert, sind sehr kraftvoll. Die Bewusstheit des Beobachtens wird von selber mehr und mehr, sobald Du es zulässt.
  • Meditation heilt Dein Denken.
  • Jede Meditation ist anders. In vielen Meditationen sinkst Du auf die Ebene, in der Gedanken und Gefühle entstehen hinunter. Dort ist es still und friedlich. Hier entspannt Meditation und lässt Dich frisch und verjüngt wieder auftauchen.
  • In anderen Meditationen siehst Du, was wirklich in Deiner Gedankenwelt los ist. Bevor etwas anders werden kann, bevor etwas heilt, sich auflöst oder sich transformiert, MUSST Du es gesehen haben. Es ist Deine Bewusstheit, die Dich heilt. Deshalb begrüße es ruhig, wenn Du das Chaos in Deinem Inneren siehst.
  • Das Beobachten wird mehr und mehr auch in dem Zustand der Nicht-Meditation stattfinden. Du wirst achtsamer werden; Dir werden viele Dinge auffallen, die Du vorher nicht bemerkt hast. Das ist das genauere Hinschauen, das Du brauchst, wenn Du Veränderung willst.
  • Meditation lehrt Dich, Dich selbst anzuschauen; in Dein Inneres zu schauen. Wir sind es gewohnt nach aussen zu schauen. Dort sehen wir aber nur die Projektion unserer selbst. Wenn wir dort versuchen Dinge zu verändern ist das so absurd, als säße man im Kino und würde versuchen, die Handlung im Film zu verändern. Meditation schickt uns sozusagen in unseren Projektorraum. Nur dort kann Veränderung stattfinden. Niemals primär durch das Eingreifen im Aussen allein. Das ist aber das, was wir erstmal lange, lange Zeit versuchen, ohne es zu merken.
  • Meditation lehrt Dich das Beobachten und Erkennen. Alles, was Du anschaust, heilt.
  • Und: Meditation beruhigt Deinen Verstand. Damit entstresst sie Dich und lässt Dich Dinge in einem anderen Licht sehen.
  • Wer meditiert entlastet und verbessert seine Partnerschaft und alle anderen Beziehungen.
  • Nach einer Meditation denkt und arbeitet man spürbar konzentrierter und leichter. Meditation hat einen hohen Erholungseffekt, ganz gleich, ob man eine besonders entspannende Meditation hatte, oder eine, in der man einen besonders unruhigen Gedanken-und Gefühlsstrom hatte.
  • Das Argument „Ich habe keine Zeit für Meditation“ zieht nicht – durch das Anhalten vom Hamsterrad, die Erholung in der Meditation und das anschließend effektivere Tun spart man die Zeit, die man für das Meditieren braucht, ein…..dicke!
  • Meditation heilt ein angeschlagenes Nervensystem; ein dauer-aufgepeitschtes Nervensystem wird ein gewisses Maß an Stress immer wieder einfordern und produzieren. Wenn es heilt, verschwindet der autonome innere Stresserzeuger nach und nach.
  • Meditation sagt die Wahrheit.
  • Meditation hat zahllose positive gesundheitliche Effekte. Das können andere besser und vollständiger erklären als ich; ich werde demnächst an dieser Stelle einen kleinen Link setzen zu einer Seite, auf der Du diesen Teil der Effekte von Meditation finden kannst.

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Foto und Beitragsbild:

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Tanja Grundmann

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